Eidgenössische Volksinitiative — im Aufbau

Energie macht unabhängig.

Die Schweiz hat kein Öl. Aber sie hat Sonne, Wasser, Gefälle, Technologie und die besten Köpfe.

Heutige Energieabhängigkeit
0% importiert
2025 · fossil & Uran Ziel 2050 · weitgehend autonom
Die Ausgangslage

Die Schweiz importiert ihre Abhängigkeit — jeden Tag.

Vier Zahlen, die zeigen, warum aus einem Energiethema ein Souveränitätsthema wird.

70%
der in der Schweiz verbrauchten Energie stammt aus dem Ausland — vor allem fossile Brenn- und Treibstoffe sowie Uran.
Angabe gem. Grundlagenpapier
27.5%
Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Schweizer Endenergieverbrauch, Stand 2025.
Angabe gem. Grundlagenpapier
≈8Mrd.
Franken fliessen im Schnitt jedes Jahr für importierte Energie aus der Schweiz ab.
Schweizerische Energie-Stiftung
1000TWh
globaler Rechenzentrums-Strombedarf bis 2030 erwartet — mehr als doppelt so viel wie 2024.
IEA-Prognose
Die Grundidee

Nicht Verzicht. Modernisierung.

Die Schweiz soll bis spätestens 2050 ihre strukturelle Abhängigkeit von fossilen Energieträgern beenden — nicht durch Verzichtsideologie, sondern durch eine nationale Modernisierungsoffensive.

Das Ziel ist keine romantische Autarkie im Sinn von „jede Kilowattstunde jederzeit im Inland“. Das Ziel ist strategische Energie-Souveränität: Die Schweiz produziert, speichert, spart und steuert so viel saubere Energie selbst, dass sie nicht mehr erpressbar, abhängig oder rückständig ist.

Die Initiative ist nicht gegen Energie. Sie ist gegen Abhängigkeit. Nicht: „Wir müssen weniger verbrauchen.“ Sondern: „Wir müssen besser erzeugen, besser speichern, besser nutzen, intelligenter steuern.“

Unsere Energie. Unsere Zukunft. Unsere Freiheit. Kampagnen-Leitsatz
Politischer Kern

Drei Ziele für die Bundesverfassung

Der Initiativtext bleibt schlank — die Umsetzung technologieoffen und föderal.

Art. XX · Abs. 1

Energieunabhängigkeit

Bund und Kantone reduzieren die Abhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern verbindlich und planbar.

Art. XX · Abs. 3

Technologie- & Innovationsführerschaft

Bund und Kantone fördern Technologien, Unternehmen, Forschung und Infrastruktur für saubere Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Effizienz.

Art. XX · Abs. 4

Versorgungssicherheit & Wohlstand

Der Umbau ist Investition, nicht Belastung — stabile Preise, neue Industrien, Arbeitsplätze, Wettbewerbsfähigkeit.

Umsetzung

Die fünf Säulen der Initiative

Fünf Hebel, an denen Bund, Kantone, Gemeinden und Wirtschaft gemeinsam ansetzen.

01
Erzeugung

Schweizer Solar-Offensive

Dächer, Fassaden, Lärmschutzwände, Parkplätze, Industriehallen, Stauseen, alpine Standorte — Solarenergie dort, wo sie kaum zusätzlichen Landschaftskonflikt verursacht.

  • Solarpflicht für geeignete Neubauten und grössere Sanierungen
  • Schnellere Bewilligungen für Grossanlagen auf bestehender Infrastruktur
  • Förderung von Fassaden-PV, alpiner PV und PV auf Parkplätzen
  • Steuerliche Anreize für private Speicher und Eigenverbrauchsgemeinschaften
02
Speicher

Wasserkraft, Speicher & Gefälle

Topografie, Wasser, Höhenunterschiede, Pumpspeicher und technische Kompetenz — ein struktureller Schweizer Vorteil.

  • Modernisierung bestehender Wasserkraftwerke
  • Ausbau von Pumpspeichern, wo ökologisch vertretbar
  • Bessere Entschädigung für Winterstrom und Systemstabilität
  • Nationale Speicherstrategie: Batterien, Pumpspeicher, thermische Speicher
03
Gebäude

Gebäude als Kraftwerke

Heizung, Kühlung, Warmwasser, Dämmung — ein grosser Teil des Verbrauchs hängt am Gebäudepark. Hier liegt der grösste Hebel.

  • Beschleunigte Sanierung schlecht isolierter Gebäude
  • Wärmepumpen-Offensive
  • Quartierlösungen mit Fernwärme, Abwärme und lokalen Netzen
  • Nutzung von Abwärme aus Rechenzentren und Industrie
04
Mobilität

Mobilität ohne Öl

Die Schweiz hat keine eigenen Ölquellen. Jeder Liter Benzin, Diesel und Kerosin ist importierte Abhängigkeit.

  • Ladeinfrastruktur in Gemeinden, Parkhäusern, Firmen, Mehrfamilienhäusern
  • Elektrifizierung von Lieferverkehr, Bussen, kommunalen Flotten
  • Förderung von Bahn, Nachtzügen, intelligenter Logistik
  • Synthetische Treibstoffe gezielt für Luftfahrt & Spezialprozesse
05
Intelligenz

AI, Rechenzentren & Energieintelligenz

AI ist nicht nur Verbraucher, sondern auch Werkzeug: für Netze, Speicher, Lastmanagement, Gebäudesteuerung und Prognosen.

  • Neue Rechenzentren nur mit klarer Energie- und Abwärmestrategie
  • Lastflexibilität: Rechenleistung dann, wenn erneuerbarer Strom verfügbar ist
  • Forschungsprogramm „AI for Energy Independence“
  • Förderung von Start-ups für Netzoptimierung und Gebäudesteuerung
Wirtschaftlicher Kern

Die Schweiz baut die Lösungen, die die Welt braucht.

Aus dem eigenen Problem wird eine neue Exportindustrie — passend zu Technologie, Präzision, Forschung, Kapital und Vertrauen.

Energiespeicher & Batteriemanagement Leistungselektronik Smart Grids Gebäudetechnologie Wärmepumpen & thermische Systeme Wasser- & Pumpspeichertechnologie AI-basierte Energieoptimierung Präzisionskomponenten für Solar, Wind, Netze Green Finance & Zertifizierung Cleantech-Patente & Standards
Begleitprogramm

Zehn Punkte für die Umsetzung

Die Initiative setzt Verfassungsgrundsätze — dieses Programm zeigt, wie sie konkret wird.

01

Energie-Unabhängigkeitsziel 2050 mit Zwischenzielen 2030 und 2040

02

Solardächer als neuer Standard bei Neubauten und grossen Sanierungen

03

Wasserkraft und Speicher modernisieren statt nur über Neubauten streiten

04

Winterstrom priorisieren — dort liegt die grösste Versorgungslücke

05

Rechenzentren energieintelligent machen, inkl. Abwärme und Flexibilität

06

Gebäude sanieren und Wärmepumpen beschleunigen

07

Öl- und Gasheizungen planbar und sozial abgefedert ersetzen

08

Elektromobilität und Ladeinfrastruktur massiv vereinfachen

09

Nationaler Cleantech-Fonds für Skalierung, nicht nur Forschung

10

„Swiss Energy Valley“ — Standortinitiative von ETH, EPFL, Industrie, Finanzplatz und Kantonen

Einwände & Antworten

Die Gegenargumente — offen beantwortet

Die Abhängigkeit ist bereits teuer: Die Schweiz überweist im Schnitt rund 8 Milliarden Franken pro Jahr für importierte Energie ins Ausland. Eine Unabhängigkeitsstrategie hält Wertschöpfung, Jobs und Technologie im Land.

Gerade deshalb: Kleine Länder können schneller modernisieren. Mit Bahn, Wasserkraft, ETH, EPFL, Industrie und Finanzplatz bringt die Schweiz die Voraussetzungen mit, um Pilotland zu werden.

Priorität haben Dächer, Fassaden, bestehende Infrastruktur, Parkplätze, Industrieflächen, Staumauern und bereits erschlossene alpine Standorte. Landschaftsschutz bleibt Teil der Lösung, nicht ihr Gegenteil.

Es geht nicht um Isolation, sondern um strategische Unabhängigkeit: weniger Öl, weniger Gas, weniger Erpressbarkeit — mehr eigene Produktion, mehr Speicher, mehr Effizienz und starke Partnerschaften mit Europa und Asien.

Die Energiestrategie 2050 ist ein Anfang, wird politisch aber oft als Verwaltungsprogramm wahrgenommen. Die Unabhängigkeits-Initiative macht daraus ein nationales Zukunftsprojekt mit wirtschaftlicher Mission, Innovationsauftrag und messbarer Reduktion der Importabhängigkeit.

Gründungsmanifest

Warum jetzt.

Die Schweiz importiert ihre Energieabhängigkeit. Jeden Tag. Öl, Gas, Uran, Treibstoffe. Wir bezahlen dafür mit Geld, Sicherheit und Zukunft. Dabei haben wir alles, was es braucht: Wasser, Sonne, Gefälle, Technologie, Kapital und die besten Köpfe. Die Unabhängigkeits-Initiative macht die Schweiz zum Land, das seine Energiezukunft selber baut — und die Lösungen exportiert, die die Welt braucht.
Nächster Schritt

100'000 Unterschriften. 18 Monate. Ein Komitee, das breiter ist als die Klimaszene.

Für eine eidgenössische Volksinitiative braucht es 100'000 gültige Unterschriften innert 18 Monaten. Wir bauen jetzt das Gründungskomitee auf — aus Unternehmertum, Forschung, Bergkantonen, Gemeinden und Zivilgesellschaft.

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